Sommercamp 2021

Vom 24. Bis 30. Juli fand das diesjährige Trainingslager von PSV Olympia statt. Nachstehend hat der langjährige Vereinsfreund und ehemaliger Trainer Andre Gottesmann einen Bericht über die erlebnisreiche Woche geschrieben.

Nach nunmehr 10 Jahren Abwesenheit durfte ich wieder an einem Judo-Camp des PSV Olympia teilnehmen. Nicht nur die Neugier und Freude auf die alten Wegbegleiter standen dem Voran, denn diesmal kam ich auch in den Genuss nicht nur die Erfahrung als Betreuer, sondern auch als Elternteil teilnehmender Sportler zu machen. Somit erhielt ich wertvolle Einblicke in die Wahrnehmungen aus verschiedenen Blickwinkeln der Beteiligten. Neben Sportlern des PSV Olympia nahmen auch wieder einige Judoka aus Leipzig (JCL) teil. Und auch dies war eine neue Erfahrung für mich, da Leipzig meine neue Heimat ist.

Auftakt machte die Einteilung der Sportler in Mannschaften für die Camp-Bundesliga, welche in verschiedenen Wettbewerben über die Woche verteilt ausgetragen wurde. In jeder der sechs Mannschaften waren leichte, schwere, große, kleine, alte, junge, männliche und weibliche Sportler vertreten. Ein feiner Querschnitt der Camp-Teilnehmer und jeder Mannschaft wurde ein Coach unter den Betreuern zugelost.

       

Während der verschiedenen Wettbewerbe der Bundesliga sammelten die Mannschaften Punkte, um dann in der Gesamtwertung möglichst vorn zu liegen.

Neben Biathlon, 2-Felder-Ball und Bodenturnier musste auch eine Turn-Kür einstudiert werden, welche einen der vielen Höhepunkte der Bundesliga darstellte.              

Abschluss der Bundesliga bildeten die Strandspiele. Großartige Staffelspiele in Sand und Wasser mit vollem Einsatz von Mensch und Material und enormen Fun-Faktor bei Betreuern und Sportlern…nicht zuletzt wegen der „panierten Sportler“.

 

Nach dem obligatorischen morgendlichen Frühsport und neben der täglichen Judoeinheit an den verschiedenen Tagen wurden auch diverse andere sportliche Aktivitäten absolviert. Beginnend mit einem Lauf um den See, gestaffelt nach Altersklassen und zu absolvierender Rundenzahl. Wer schnell genug gerannt ist, kam auch den Mücken davon 🙂

     

In den folgenden Tagen wurden für die Teilnehmer der U11 und U13 die Judosafari und für die Älteren eine äquivalente Camp-Olympiade sowie für alle ein Triathlon (Judo, Schwimmen, Laufen) durchgeführt. Für die Safari gab es die üblichen Bewertungen von Känguru bis Panther. Für den Triathlon wurden die ersten drei mit Medaillen geehrt. Für die Olympiade gab es Medaillen für die Plätze eins bis drei sowie geflochtene Ehrenkränze für die Erstplatzierten.

In den Judo-Einheiten wurden Bodentechniken, Laufschule und auch Standtechniken neu erlernt bzw. wiederholt und vertieft…und auch die ein oder andere Erwärmungsübung.

 

Das Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht, sowie dem Theraband war ebenfalls ein voller Erfolg und es wurde sogar eine zweite Einheit gefordert.

   

Neben dem Sportlichen gab es natürlich auch nichtsportliche Aktivitäten. Ein Ausflug zur Eisdiele und der Grillabend stehen dabei kulinarisch zu Buche. Als absolute Highlights wurden von allen das Neptunfest, Wasserski und die Disco aufgenommen.

           

   

Generell lässt sich sagen, es war ein schönes Wiedersehen und ein durchaus gelungenes Camp.

Nächstes Jahr gern wieder, eventuell auch mit ein paar mehr Teilnehmern aus Leipzig.